Felgengewichte

  • Auch wenn ich vermute, dass es in einem alten Forum sicher schon mal einen Thread dazu gegeben haben muss. Hier habe ich keinen gefunden.


    Bei allen meinen Autos beschäftige ich mich (aus wie ich finde gutem Grund), mit dem Gewicht der Felgen. Und nirgendwo ist das wichtiger, als bei den überschaubar motorisierten Centos. Hat da schon mal jemand Daten gesammelt? Gibt es da ggf etwas im oder für das Wiki? Oder wollen wir diesen Thread dafür nutzen? Oder interessiert das keinen?

  • Beim Fiat Lochkreis 4x98 kann man ja in Richtung Magnesium felgen gehen viel leichter wirds dann nicht mehr. Campagnolo oder Cromodora hat da viel gemacht. Abgewogen hab ich aber noch keine.

  • Eine wirklich sinnvolle Verbesserung der Kurvengeschwindigkeit wirst du damit wohl kaum erzielen. Ansprechverhalten vom Fahrwerk wird besser, aber wie gesagt alles in übeschaubaren Rahmen.

    Da gibt es sogar Leute die kleinere Starter einbauen um Gewicht zu sparen (hab ich nicht hier gelesen).


    Meine Meinung: wenn du 500km auf Bergstrassen trainierst (vielleicht noch unter fachkundiger Anleitung) wird das mehr bringen als (wenn es sie den gäbe) Heliumfelgen.


    Übrigens bei meinem Porsche 924 turbo (1981) waren sogar die Radmuttern aus Magnesium, trotzdem lag der damalige 3er BMW besser!

  • In der Kurve macht das nicht viel. Ist richtig. Aber in der Beschleunigung zählt jedes Gramm. Je weniger PS, desto mehr. Bei rotierenden Massen geht man überschlägig von Faktor vier aus. 1 Kilo pro Rad gespart entsprächen theoretisch 16 Kilo Masse. Ungefedert!!! Es gibt Gründe, warum schnelle Autos immer möglichst leicht gebaut werden.


    Alte Magnesium Räder sind leider grenzwertig, weil Magnesium über die Jahre instabil werden kann. Ansonsten natürlich geil.


    Porsche ist im Achsaufbau sehr kosequent und hat schon ab 1986 extrem viel Aluminium verbaut bei den Achsen. Auch sind Porscheräder hinten immer am Topf ausgefräst wie auch die original CC Sporting Räder. Irgendwie scheint das Thema also nicht nur mich zu bewegen. :) Porsche Radmuttern aus Alu bringen aber bei Porsche leider auch nicht soo viel, weil man dort trotzdem lange 14mm Bolzen aus Stahl verwendet. Das frisst den Vorteil wieder auf.


    Hat denn jemand konkrete Gewichtsangaben? Auch wenn das für viel nix bringt ;)

  • Weniger Masse - weniger Massenträgheitsmoment.

    Oben ist die Rede von Faktor 4, man liest auch oft von Faktor 7.

    Das heißt 4x2KGx7= ca. 56KG mehr Gewicht, das bewegt werden muss.

    Bei den Fahreigenschaften heißt das ja auch, das Rad wird schneller wieder gedämpft, hat somit länger/schneller wieder Kontakt zur Straße.

    Da zählt dann wohl auch alles mit rein, was gefedert werden muss, Achskonstruktion, Bremsscheiben/ Sättel.

    Ich bin kein Ingenieur, verbessert mich bitte wenn etwas falsch ist.

  • Zugriff verweigert, beim Schnurrbarte des fellüberzogenen Propheten!

  • Von Außen relativ gut zu erkennen.


    RG Felge: dort steht erhaben RG Made in Italy drauf


    Zender Felge: dort steht erhaben nur Made in Germany drauf


    Zu den mehrfarbigen Lackierungen habe ich keinerlei Unterlagen.


    Hab die Teile schon neben der Farbe schwarz /poliert auch schon in gelb und blau jeweils poliert gesehen.


    Die meisten KBS Felgen haben es ja schon hinter sich, nachlackiert und verschlimmbessert, aufgrund von Bordsteinschäden und Klarlackanhebung.


    Da ist die silber lackierte Felge vom Cento Wiki keine Ausnahme.


    Gruß Stefan

  • Wenn man es genau machen will, dann muss man auch mit dem Gewicht der Reifen anfangen, auch bei denen gibt es deutliche Unterschiede!

    Der 175/50R13 Conti z.b. ist gefühlt der leichteste und hat die beste Eigendämpfung für den Alltag, aber das müsste man an anderer Stelle starten. ;-)

  • Das mit den Reifengewichten ist vollkommen richtig.


    Besonders wichtig, weil diese Masse weit außen rotiert und sich noch stärker auswirkt.


    Deckt sich mit meinen Erfahrungen, dass Conti und Michelin häufig sehr leicht sind und Bridegestone idR recht schwer.